Winterhaare: Diese Haarpflege brauchen wir in der kalten Winterzeit

Dieses Hin und Her der Temperaturen im Winter! Kalter Eiswind beißt sich mit trockener Heizungsluft, dicke Wollmützen werden ab- und wieder aufgesetzt und unser Haar wird ganz schön strapaziert. Gerade jetzt brauchen wir eine Extraportion Pflege, die verstrubbelte Mähnen aus dem Winterschlaf holt und ihnen neuen Glanz gibt.

Wellnesstage schaffen Ruhe

Klar, abschalten und es sich zu Hause gemütlich machen, klappt im Winter ganz besonders gut. Das sollte man nutzen und neben heißem Tee und vollen Kekstellern eine reichhaltige Auszeit für Haut und Haar einplanen. Eine entspannende Massage sorgt dafür, dass Wirkstoffe aus Haarkuren und Conditionern besser einziehen und auch die Kopfhaut mitpflegen. Die Kur sollte dann vor (!) dem Shampoonieren durchgeführt werden, um einen fettigen Ansatz zu vermeiden. Wer keine fertige Kur im Haus hat, kann sich ganz einfach selbst eine pflegende Haarmaske zusammenrühren. Hierzu eine vollreife Avocado aushöhlen und zusammen mit einem großzügigen Esslöffel Jojobaöl und einem Spritzer Zitronensaft ordentlich vermengen, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind. Dann die Kur auf das trockene Haar auftragen und mit der Massage beginnen: Hände auf dem Kopf verschränken und die Kopfhaut vorsichtig nach vorne, hinten, rechts und links schieben. Danach alle Fingerspitzen links und rechts vom Scheitel ansetzen und etwas Druck ausüben und so oft wiederholen, wie man mag. Anschließend kann das Haar wie gewohnt gewaschen und gepflegt werden. Der Effekt? Gesättigte Haare und eine gepflegte Kopfhaut.

Wenn es draußen stürmt und schneit …

Wind und Wetter lässt sich mit warmen Mützen oder Stirnbändern am besten entgegenwirken. Ein Schal oder Rollkragen dazu und es kann einem nichts mehr etwas anhaben. Leider verursacht das oft Kletten in den Haaren, die kleine Knötchen und elektrisierte Strähnen nach sich ziehen. Wer sein Haar vorher flechtet und pflegt, entgeht diesem Dilemma. Ein seitlicher Zopf oder ein sogenannter Fishtail-Braid sind besonders schöne Varianten. Diejenigen, die nicht auf offenes Haar verzichten möchten, können von den Ohren abwärts einen Zopf flechten und das Deckhaar darüber fallen lassen. So entgeht man dem typisch lästigen Schal-Mützen-Haarknäuel im Nacken. Zusätzliche Spitzenpflege kann dann richtig reichhaltig sein. Wer sich im Sommer niemals an ein Öl trauen würde, darf es jetzt gerne versuchen. Argan-, Macadamianuss-, Aprikosenkern- oder Jojobaöl eignen sich besonders, um viel Feuchtigkeit ins Haar zu bringen. Mindestens einmal pro Woche sollte es angewendet werden, jedenfalls immer nach der Haarwäsche. Einfach ins feuchte oder trockene Haar einkneten und von den Spitzen bis in die Längen ziehen, aber vorm Ansatz stoppen, bevor er zu fettig wirkt.

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Auf das richtige Shampoo setzen

Shampoos müssen gerade jetzt rückfettend sein, um empfindliche Kopfhaut zu beruhigen und zu pflegen. Panthenol und Milch helfen dabei! Sie stärken den natürlichen Säureschutzmantel und verhindern so, dass Juckkreiz und Schuppen entstehen. Dadurch wird das Austrocknen verhindert und Haut und Haare bleiben gesund und glänzend. Ein spezielles Kopfhaut-Serum kühlt und entspannt zusätzlich.

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Bessere Borsten für pflegendes Bürsten

Auch wenn es merkwürdig klingt: Wildschweinborsten sind ein wahres Wundermittel für glänzendes Haar (nicht nur im Winter). Sie kämmen sanft und antistatisch und dürfen gerne auch am Kopfansatz angelegt werden. Sie massieren die Kopfhaut und sorgen dafür, dass das natürliche Sebum bis in die Spitzen verteilt wird. Ein natürlicher Schutzmantel für die Haare entsteht.

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Stumpf ist Trumpf? Von wegen!

Müde Haare bekommen mit einem alten Hausmittel wieder kräftigen Glanz: Dafür nach der Haarwäsche einen Liter möglichst kaltes Wasser mit einem Spritzer Apfelessig mischen und damit das Haar spülen. Die Kälte sorgt dafür, dass sich die Schuppenschicht zusammenzieht, und der Apfelessig pflegt zusätzlich. Keine Sorge, der säuerliche Duft verschwindet auch ganz schnell wieder. Wichtig: Rubbelt die Haare im Anschluss nicht mit dem Handtuch, das reibt die geglättete Struktur wieder auf. Besser: Mit einem weichen Handtuch die Haare umwickeln und vorsichtig trocken drücken. Je weniger Stress und Hitze an das Haar kommen, desto besser!


Wie pflegt ihr eure Haare im Winter? Habt ihr noch mehr Tipps? Teilt sie gerne mit uns in den Kommentaren!

Eure Lea

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