Wassermelone: fruchtig-saftig und herrlich erfrischend

Tage gibt es … Also genauer gesagt gibt es Tage, die speziellen Lebensmitteln gewidmet sind, wie zum Beispiel der Tag des Kaffees (5. September) oder der Welt-Ei-Tag am 9. Oktober.

Heute, am 3. August, ist der nationale Tag der Wassermelone. Zwar nicht hierzulande, aber bei den Nachbarn hinter dem großen Teich, in den USA.

Dennoch ein guter Grund für uns, die erfrischende Sommerfrucht, die von Juni bis September Saison hat, ins rechte Licht zu rücken.

Aufgrund ihres hohen Wassergehalts (90 %) sorgt die Wassermelone an heißen Sommertagen für eine willkommene Erfrischung. Eine Portion von 125 g liefert rund 48 Kalorien, etwa 6 g Kohlenhydrate, Spuren von Eiweiß und Fett, die Vitamine A und C Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium sowie den antioxidativen Farbstoff Lycopin. Doch das ist noch nicht alles.

Niedrige Blutzuckerwirkung – perfekt für die LOGI-Methode

Der Glykämische Index der Wassermelone klingt zunächst mal nicht sehr verführerisch und etwas irreführend. Er liegt mit 76 (gelegentlich wird der GI der Wassermelone auch mit 72 angegeben) im hohen Bereich. Aber das ist – wie LOGI-Fans wissen – ja nur die halbe Wahrheit, denn der GI bezieht sich auf eine standardisierte Menge von 50 g Kohlenhydrate und die stecken in etwa 800 g Wassermelone, also einer gewaltigen Portion, die wohl kaum jemand auf einmal verdrückt.

Berücksichtigt man jedoch die tatsächlich verzehrten Mengen, wie es bei der glykämischen Last (GL) der Fall ist, erscheint die Wassermelone gleich in einem ganz anderen Licht: Eine übliche Portionsgröße von etwa 125 g liefert eine glykämische Last von 4 bis 5, die als niedrig gilt. Damit befinden sich Wassermelonen in guter Gesellschaft von Äpfeln, Orangen, Pfirsichen und Birnen …

Bei einem vergleichbaren GI (70) hat die gleiche Menge Weißbrot eine glykämische Last von 42, ein Brötchen, mit deutlich weniger als der Hälfte an Gewicht eine glykämische Last von 17!
LOGI Guide – Tabellen mit über 500 Lebensmitteln

Aber: So lecker es auch sein mag – auch bei den Wassermelonen solltet ihr es nicht übertreiben und die Gesamtempfehlung von maximal zwei Portionen Obst pro Tag im Auge behalten.

Neben dem puren Melonengenuss gibt es vielfältige Verwendungsmöglichkeiten: als Zutat für Smoothies oder Obstsalat, aber auch als fruchtige Komponente in einem pikanten Salat. Im nachfolgenden Rezept kommt die Wassermelone zusammen mit anderen Melonenarten zum Einsatz, eine köstliche Beilage zu gegrilltem Fleisch oder Fisch.

Bunter Melonen-Gurken-Salat mit Minzepesto

Aus: Das große LOGI-Grillbuch von Heike Lemberger und Franca Mangiameli, systemed Verlag Lünen, 2012

Zubereitungszeit ca. 25 Minuten

Für 4 Portionen benötigt ihr:

  • 400 g Salatgurke
  • 100 g Galiamelone (geschält gewogen)
  • 100 g Wassermelone (geschält gewogen)
  • 100 g Honigmelonen (geschält gewogen)
  • 125 g kleine Mozzarellakugeln

Für das Dressing:

  • 2 EL Pinienkerne
  • 15 Minzeblättchen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & weißer Pfeffer

1 Portion (220 g): 175 kcal, 8 g Eiwiß (19 E%), 12 g Fett (64 E%), 9 g KH (17 E%)

Die Gurke schälen, halbieren, aushöhlen und in 2 cm große Würfel schneiden. Das Melonenfruchtfleisch in 3 cm große Würfel schneiden. Die Mozzarellakugeln und die Gurken- und Melonenwürfel in eine Schüssel geben.

Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Die Minzeblättchen waschen, trocken tupfen und zerrupfen. Mit den Pinienkernen, Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer pürieren und über den Melonen-Gurken-Salat träufeln.

Das LOGI-Aktuell-Team wünscht einen erfrischenden Genuss! Wir werden jetzt die Wassermelone vom Foto verspeisen 🙂

Über den Author
Logish

Hinterlasse einen Kommentar