Stand up Paddling: Die Trendsportart für Wasserratten

Es ist eine der trendigsten und gesündesten Sportarten weltweit: das Stand up Paddling. Weniger anstrengend als Fußball, Joggen oder Workouts im Fitnessstudio bringt es jede Menge Spaß und kann überall auf der Welt praktiziert werden – einen Wasserstand von mindestens 30 Zentimetern vorausgesetzt. Wir verraten euch, was sich hinter dem Stehpaddel-Trend verbirgt und warum er so beliebt ist.

Woher kommt der Trendsport?

Das Stand up Paddling hat seinen Ursprung fernab von Deutschland: Es stammt aus Hawaii und seinen Nachbarinseln. Über die Entstehung des Stehpaddelns herrscht allerdings Uneinigkeit; viele Quellen besagen unterschiedliche Dinge. Bekannt sind das Board und dessen vielfältige Möglichkeiten etwa seit fünf Jahren in Deutschland. Die ersten Boards, die im Handel erhältlich waren, waren aufblasbar und somit sehr flexibel im Transport, in der Handhabung und den Einsatzbereichen. Das Paddling-Training ist nicht nur bei Wassersportlern sehr beliebt, sondern auch für andere Sportler ein effektives Crosstraining für zwischendurch. Inzwischen gibt es sehr viele Abwandlungen der Boards und vielerorts werden spezielle Stand up Paddling Kurse zum Erlernen der richtigen Technik angeboten.

Welchen sportlichen Nutzen bringt das Stehpaddeln?

Stand up Paddling, auch Stand up Paddle Surfing genannt, beansprucht die tief sitzende Muskulatur des Körpers auf sehr schonende Art und Weise. Dieser Muskulaturbereich wird sonst nur bei Sportarten wie Yoga trainiert, da die Partien nur sehr schwer angesteuert werden können. Beim Stand up Paddling wird der gesamte Körper beansprucht und angespannt, weshalb es als ganzheitliches Training betrachtet werden kann, welches das muskuläre Gleichgewicht wiederherstellt.

Wie funktioniert das Stand up Paddling?

Überall dort, wo Bäche, Seen oder Ozeane sind, kann Stand up Paddling betrieben werden. Einzige Voraussetzung ist ein Wasserstand von 30 Zentimetern. Für den Beginn eignen sich ruhige und flache Gewässer am besten, denn dort kommt ihr am leichtesten auf das Brett – für Ungeübte ist bereits der Aufstieg eine kleine sportliche Herausforderung. Doch wie beim Yoga erfordert auch dies einfach etwas Übung, damit es schon bald wie von alleine klappt. Idealerweise geht ihr im flachen Wasser mit dem Board in den Uferbereich und stellt euch daneben. Dann steigt ihr seitlich auf, sodass ihr hockend auf dem Brett die ersten Stand up Paddling Versuche machen könnt. Habt ihr euch etwas an das Gefühl gewöhnt, könnt ihr langsam mit nach vorn gebeugtem Oberkörper und aufgestützten Handgelenken aufstehen und euch hochdrücken. Für die Fortbewegung bleibt ihr möglichst ausbalanciert stehen und taucht das Paddel ruhig auf einer Seite des Brettes ins Wasser. Mit dem kraftvollen Abdrücken durch den Widerstand des Wassers bewegt ihr euch fort. Wenn diese Anfangsübungen gut gelingen und ihr Gefallen daran findet, könnt ihr entweder auf eigene Faust durch die verschiedensten Gewässer paddeln oder eine sogenannte Stand up Paddle Surfing Tour buchen, um den Trendsport kombiniert mit wunderschönen Landschaftseinblicken zu genießen.

Stand up Paddling als Lieblingssport – was brauche ich alles?

Die wichtigste Grundregel lautet: Wer billig kauft, kauft zweimal! Überlegt euch zunächst einmal, welche Art des Sports ihr regelmäßig ausüben wollt. Sollen Brett und Paddel eher für längere Touren geeignet sein, wollt ihr intensiv mit dem Board trainieren oder vielleicht sogar Stand up Paddling und Yoga kombinieren? Anfänger und schwerere Personen kaufen am besten breite Bretter, denn die schmale Variante erfordert deutlich mehr Übung. Beim Paddel habt ihr die Wahl zwischen tropfen- und kastenförmigen, runden und länglichen Varianten. Hier ist erlaubt, was gefällt und euch am besten liegt. Wichtig ist, dass ihr ausschließlich auf Qualität setzt und euer Equipment bei einem zertifizierten Anbieter bzw. direkt beim Hersteller kauft. Um Fehlkäufe auszuschließen, lasst euch von einem Profi beraten oder lest zuverlässige Bewertungen, damit ihr auch tatsächlich das perfekte Brett bekommt.


Habt ihr das Stehpaddeln schon mal ausprobiert? Wie hat es euch gefallen? Und reizt euch die Kombination aus Yoga und anderen Workouts auf dem Board?

Eure Feli

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Feli

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