Masterplan für schöne Haut: 7 erprobte Hautpflegetipps

Wissen, was wirkt

Klar ist: Wer weiß, was seine Haut braucht und welcher Typ sie ist, der hat schon die halbe Arbeit geschafft. Auch wenn Jahreszeiten, Hormone, Stress und Schlaflosigkeit unsere Haut mal vom einen ins andere Extrem kippen lassen, lohnt sich eine generelle Definition des eigenen Hauttyps allemal. Ein Besuch bei der Kosmetikerin oder dem Hautarzt ist als Startschuss zu einer runden Hautpflegeroutine entscheidend. Sie können die Haut unter die Lupe nehmen und genau sagen, was an welcher Stelle gebraucht wird. Schnelle on-the-go Beratungen beim Kaufhaus Counter sind hier weniger empfehlenswert. Wenn ihr wisst, welche Problemzonen es zu behandeln gibt, könnt ihr euch gezielt auf die Suche machen nach einer langfristig sinnvollen Hautpflegeroutine. Ein großes Sammelsurium an Produktneuheiten ist aber Quatsch – konzentriert euch auf drei Schritte für den Anfang und versucht hier Produkte zu finden, die eure Haut verträgt und die ihr gut tun.

Reinigung – Pflege – Sonnenschutz

Viel mehr braucht es für den Anfang nicht. Natürlich können Seren, Toner, Masken und Extras immer hinzugefügt werden – aber die kosmetische Dreifaltigkeit besteht zunächst aus einer passenden Reinigung, die morgens und abends verwendet werden kann, einer Feuchtigkeitspflege und einem Sonnenschutz für tagsüber. Letzterer sollte übrigens jeden Tag verwendet werden, nicht nur im sonnigen August-Urlaub!

Tipp: Investiert in eine Systempflege, also eine aufeinander abgestimmte Reihenfolge von Produkten einer Marke. Je besser die Inhaltsstoffe der einzelnen Steps harmonieren, desto weniger irritiert ihr eure Haut!

Peelen, peelen, peelen

Gut, so oft nun auch wieder nicht. Trotzdem hilft ein regelmäßiges Peeling dabei, eure Haut mit dem Glow zu versehen, den kein Make-up der Welt hinbekommt. Egal, ob chemisch oder durch Reibung: Hornschüppchen werden bei einem auf den Hauttypen abgestimmten Peeling abgetragen und die Durchblutung angeregt. Einmal pro Woche sollten normale Hauttypen peelen, sensible Haut kann sich alle zwei Wochen eine zarte Abreibung gönnen.

Tipp: Enzympeelings sind chemische Peelings, die ohne Grobkörnigkeit und Reibung abgestorbene Hautschüppchen entfernen. In den meisten Fällen sind sie die verträglichere und sanftere Alternative zum unachtsamen Schrubben.

Hände weg bei Unreinheiten

Es ist wirklich schwer, die Kontrolle zu behalten, wenn sie über Nacht (wahlweise vor Dates oder Vorstellungsgesprächen) wie aus dem Nichts erscheinen. Jeder von uns hat es heimlich gemacht und sich danach fürchterlich geärgert: Pickel ausdrücken. Jede Diskussion ist Quatsch, man sollte es einfach lassen. Selbst mit Vorsicht und Kosmetiktuch geraten immer Bakterien in die Wunde, die Haut reißt und es entstehen Rötungen, neue Entzündungen und schlimmstenfalls Narben. Am besten lässt man im Falle eines Falles einen Profi ran und sucht den Weg zur Kosmetikerin seines Vertrauens.

Wasser trinken

Wasser ist der Grundbaustein für gesunde Hautzellen. Hier macht es sich oft am schnellsten bemerkbar, ob jemand viel trinkt oder nicht. Fehlt dem Körper Flüssigkeit, nehmen Faktoren wie Harnstoff, die die Flüssigkeit speichern, ab und das Wasser in den Hautzellen wird weniger. Sie trocknet quasi aus und bedankt sich mit einem rauen und rissigen Gesamtbild. Wasser, Tee oder verdünnte Saftschorlen sind die besten Drinks für schöne Haut. 1,5 Liter sollten es pro Tag sein.

Nikotin und Koffein-K.O.

Es ist zwar ein Mythos, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht, er ist aber dennoch stark säurebildend. Ein übersäuertes Verdauungssystem wirkt sich nicht nur auf Magen und Darm, sondern auch auf unsere Haut aus. Ebenso wie bei der Zufuhr von Nikotin und anderen Schadstoffen durch Zigarettenkonsum wirkt die Haut fahl und altert schneller.

Schöner essen

Ein kohlenhydratarmer Start ist mit LOGI bestens gegeben und tut auch der Haut gut – Lebensmittel, die den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben, bringen eure Haut ins Ungleichgewicht. Das weiß jeder, der doch einmal zu tief ins Nutellaglas geschaut hat. Mit der richtigen Ernährung lassen sich viele Hautprobleme vermeiden, und vor allem ein bunter Strauß an Vitaminen tut der Haut besonders gut. Vitamin A in Möhren, Brokkoli und Kürbis regt beispielsweise die Zellteilung an und fördert die Bildung elastischer Fasern. Vitamin C und E in Zitrusfrüchten, Avocados und Johannisbeeren straffen das Bindegewebe und helfen dem Körper dabei, Wunden zu heilen. Mit Zink in Linsen und Haferflocken wird die Abheilung von Pickeln beschleunigt und Folsäure in Erdbeeren und Tomaten lässt das Hautbild strahlen.

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Eure Lea

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Lea

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