LOGI und Sport – ein unschlagbares Team für mehr Gesundheit und Wohlbefinden

Am 10. August ist Faulpelztag. Einfach mal die Füße hochlegen und auf der Couch abhängen. Auch das muss mal sein.

Allerdings könnte man meinen, dass Faulpelztage – zumindest was die körperlichen Aktivitäten betrifft – bei vielen eher die Regel als die Ausnahme sind: Der Durchschnittsdeutsche verbringt täglich bis zu vier Stunden vor dem Fernseher (gerne mit allerlei kalorienreichen Snacks versorgt) und auch die im Schnitt pro Tag zu Fuß zurück gelegten beruflichen und privaten Wegstrecken sind heutzutage nicht wirklich nennenswert, von Postboten, die ihr Tagwerk noch zu Fuß verrichten vielleicht mal abgesehen.

Dafür werden die Essensportionen zunehmend üppiger und gehaltvoller und die Kalorienzufuhr übersteigt häufig bei weitem das, was wir aufgrund unseres bequemen Lebensstils verbrauchen. Kein Wunder also, wenn die Bäuche immer dicker werden und Insulinresistenz, Diabetes & Co. weiterhin auf dem Vormarsch sind.

Bewegung und LOGI sind – vor allem im Doppelpack – unschlagbar, wenn es darum geht, der grassierenden Faulpelzeritis und ihren Folgen den Garaus zu machen.

Bewegung – die Wunderwaffe zum Abnehmen?

Rein in die Walking- oder Joggingschuhe und runter mit den Pfunden! Wäre prima, aber ganz so ist es leider nicht. Die Abnehmeffekte durch Bewegung fallen vergleichsweise dürftig aus, obwohl bei moderater bis mittlerer Intensität hauptsächlich Körperfett verbrannt wird. Ein Aspekt, der wissenschaftlich bislang (noch) nicht wirklich erklärbar ist. Das ist aber noch lange kein Grund, die Sportschuhe wieder in den Schrank zu pfeffern und es sich fortan auf dem Sofa gemütlich zu machen. Die positiven Effekte von angemessener Bewegung sind nahezu unerschöpflich!

Regelmäßige körperliche Aktivität

  • beugt einer (weiteren) Gewichtszunahme vor und bremst Jo-Jo-Effekte aus,
  • verstärkt unsere Wahrnehmung für Hunger- und Sättigungssignale,
  • verhindert den Abbau von Muskelmasse bei knapp kalorischer Ernährung
  • unterstützt den Aufbau von Muskelmasse und sorgt so dafür, dass insgesamt mehr Energie umgesetzt wird,
  • sorgt für einen gesunden Zucker- und Fettstoffwechsel und reguliert den Blutdruck
  • verbessert die Sensitivität der Zellen für Insulin
  • stärkt unsere Knochen und das Immunsystem
  • hilft Stress abzubauen und macht den Kopf frei,
  • sorgt für ein gutes Körpergefühl, formt die Figur und steigert die Lebensfreude.

Da steckt also mehr als reichlich Potenzial für mehr Fitness und Gesundheit drin, das nicht ungenutzt bleiben sollte. Zumal Nebenwirkungen nahezu ausgeschlossen sind, es sei denn man übertreibt oder verletzt sich, was durchaus auch eine Folge von übereifrigem Training sein kann, vor allem, wenn man bisher eher zur Faulpelzfraktion gezählt hat.

Ausdauer oder Krafttraining?

Was ist besser? Zunächst mal gilt die einfache und klare Devise: Alles ist besser als auf der Couch zu liegen und den Hintern kaum oder gar nicht hoch zu kriegen. Dazu zählen auch Haus- und Gartenarbeit, sofern die körperliche Aktivität sich nicht darauf beschränkt den einen oder anderen Schalter zu drücken, der dann ein elektrisches Gerät in Gang setzt. Ansonsten ist eine Kombination aus Ausdauertraining (z. B. Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen bei steigender Intensität für weitergehende Trainingseffekte) und Krafttraining zur Steigerung der Muskelkraft besonders effektiv.

Krafttraining mit nachhaltiger Wirkung
Durch den sogenannten Nachbrenneffekt bleibt der Energieverbrauch, vor allem beim Krafttraining, auch Stunden nach der Trainingseinheit hoch. Für „Reparaturarbeiten“ an der Muskulatur werden in den folgenden 24 Stunden zusätzlich rund 150 bis 200 Kalorien verbraucht.

Generell sollten sich die körperlichen Aktivitäten an der aktuellen Ausgangssituation orientieren. Wer sich lange Zeit kaum bewegt hat oder deutlich zu viele Pfunde mit sich herumschleppt sollte entsprechend langsam einsteigen und Dauer und Intensität der Bewegungseinheiten erst nach und nach steigern. Viel hilft nicht immer viel, sondern kann durchaus auch schaden. Viel wichtiger ist es, am Ball zu bleiben. Vereinzelte Bewegungs- und Sporteinheiten haben keine nennenswerten Effekte.

(Wieder-)Einsteiger sollten sich vorab mit Ihrem Arzt über Trainingsart und –umfang beraten.

Bewegung und LOGI-Ernährung – das perfekte Doppel

Mit der Kombination von regelmäßiger Bewegung und der Ernährung nach der LOGI-Methode greifen zwei Faktoren für mehr Fitness und Gesundheit wie Zahnräder perfekt ineinander. Hier ein paar Beispiele:
Regelmäßig aktivierte Muskeln können bei entsprechend reduziertem Kohlenhydratangebot (->LOGI) ihre Energie nicht nur bei niedrigen und mittleren sondern auch bei höheren Intensitäten aus Fetten beziehen, die ja meist reichlich vorhanden sind und gerne ein wenig abgebaut werden dürfen. Die Kohlenhydratreserven in Form von Glykogen werden dagegen für besondere Einsätze wie einen Zwischen- oder Endspurt geschont.

Das Eiweißplus im Rahmen der LOGI-Ernährung beugt dem Verlust wertvoller Muskelmasse beim Abnehmen vor, fördert Aufbau und Erhalt der Muskulatur und unterstützt den Abbau von Körperfett. Der gute Sättigungseffekt von Eiweiß sorgt dafür, dass die Energiezufuhr im Rahmen bleibt. Auch die Verletzungs- und Infektanfälligkeit sinkt.
Durch regelmäßige Bewegung reagieren die Zellen wieder sensibler auf Insulin – ein Effekt, der durch eine kohlenhydratbewusste Ernährung à la LOGI zusätzlich unterstützt wird. Das gilt auch für Blutfettwerte und Blutdruck.

Zudem versorgt uns die LOGI-Ernährung mit allen wichtigen Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente), die wir brauchen, um gesund und fit zu bleiben.
Also nichts wie runter von der Couch und rein in einen bewegten LOGI-Alltag!

Noch mehr Informationen zum Thema LOGI und Sport findet Ihr in folgenden Büchern:

Der LOGI-Muskel-Coach.
Die ultimative Sporternährung für Muskelaufbau und Ausdauertraining

Low-Carb für Sportler

Mehr vom Sport! Low-Carb und LOGI in der Sport­ernährung.

LOGI und Low Carb in der Sporternährung.
Glykämischer Index und glykämische Last – Einfluss auf Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit.

 

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Logish

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