LOGIsch in den Tag starten

LOGIsch frühstückenWer LOGIsch isst, schränkt zucker- und stärkereiche Nahrungsmittel ein – zugunsten von mehr Gemüse, Obst, hochwertigen Eiweißlieferanten (z. B. Fleisch, Fisch, Eier, Milch- und Milchprodukte oder Nüsse) und gesunden Fetten (z. B. Olivenöl, Rapsöl oder Butter).

Gerade in puncto Frühstück erscheint das auf den ersten Blick für die meisten etwas ungewohnt. Meist sind wir in unseren Breiten daran gewöhnt, mit Käsebrötchen, Marmeladentoast oder Butterbrezeln und Croissants „to go“ in den Tag zu starten. Doch damit verleiben wir uns schon am Morgen beachtliche Kohlenhydratmengen ein, die den Blutzucker massiv ansteigen lassen und den Bedarf an Insulin in die Höhe treiben.

Gerade das soll bei LOGI vermieden werden. Denn zu viele Kohlenhydrate machen hungrig und dick und auf Dauer auch krank – besonders dann, wenn noch dazu die tägliche Bewegung zu kurz kommt. LOGI bietet viele kohlenhydratarme, stoffwechselfreundliche und leckere Alternativen zum klassischen Frühstück. Schauen wir uns das LOGI-Frühstück doch mal genauer an!

Im Vergleich – klassisch versus LOGIsch

Bei einem klassischen Frühstück mit einem hellen Brötchen mit Butter und Marmelade und einer Scheibe Roggenbrot mit Butter und Käse hat man ganz schnell mehr als 50 g KH zusammen. Kommt noch ein Glas Orangensaft (ungezuckert) dazu, ist die untere Grenze der bei LOGI empfohlenen Kohlenhydratmenge von täglich 80 bis 130 g schon fast erreicht – und das bei nur einer Mahlzeit.

Eine Portion LOGIsch leckerer Frühstücksquark mit frischen Himbeeren und gerösteten Mandelblättchen oder Kokosraspeln enthält dagegen nur etwa 12 g KH. Selbst ein Teelöffel Honig für etwas Süße bringt nur weitere 4 g KH. Und auch eine pikante Frühstücksvariante, wie ein Gemüseomelette (z. B. aus Paprika, Zwiebeln, Staudensellerie und verquirlten Eiern) liegt mit etwa 8 bis 10 g KH voll im LOGIschen Bereich.

Nie wieder Frühstücksbrötchen?

Eines gleich vorneweg: Bei der LOGI-Methode gibt es keine Verbote! Also sind natürlich auch Brötchen und Brot nicht grundsätzlich tabu!

Sie sind jedoch sehr kohlenhydratreich, brauchen viel Insulin und sind in der LOGI-Pyramide daher auch in den oberen beiden Stufen zu finden – also bei den Lebensmitteln, bei denen Ihr eher sparsam sein solltet, weil sie sonst zu starken Blutzuckerschwankungen führen. Das gilt übrigens nicht nur für weiße Brötchen, Brezeln, Toast und Co. (Stufe 4) sondern auch für Vollkornbrot oder -brötchen (Stufe 3). Sie lassen aufgrund des Ballaststoffgehalts den Blutzucker zwar etwas langsamer ansteigen als die Weißmehlvarianten und sättigen auch besser; dennoch gilt: Die Menge macht’s.

Gerade wer abnehmen möchte und/oder sich wenig bewegt, sollte auf herkömmliche Backwaren lieber verzichten und stattdessen Lebensmittel von Stufe 1 und 2 der LOGI-Pyramide abwechslungsreich miteinander kombinieren. Das schmeckt auch zum Frühstück und hält lange satt. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Ein paar Frühstücksideen zur Inspiration – süß oder pikant

  • Spiegeleier mit gebratenen Speck-Champignons und Tomate
  • Joghurt mit Papaya und gerösteten Walnüssen
  • Schinkenröllchen mit Spargel und ein Frühstücksei
  • Erdbeerquark mit Pistazien
  • Melone mit Schinken
  • Beerensmoothie mit Buttermilch
  • Hüttenkäse mit Paprika- und Gurkenwürfeln
  • Apfelpfannkuchen mit Kichererbsenmehl
  • Spinat-Eier-Rolle mit Lachs 

Und was kommt bei euch auf den LOGI-Frühstückstisch? Schreibt uns! Wir sind schon ganz gespannt.

Übrigens: Auch mit LOGIschen Alternativen lassen sich im Vergleich zu den üblichen Backwaren eine ganze Menge Kohlenhydrate einsparen. Rezepte für LOGI-Brot, -Brötchen und -Pfannkuchen und vieles mehr findet Ihr u. a. in:

Das große LOGI Back- und Dessertbuch 

Das neue große LOGI Kochbuch 

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Logish

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