LOGI bei Diabetes – eine gute Wahl!

LOGI Diabetes

Die positiven Effekte der LOGI-Ernährung auf den Zuckerstoffwechsel sind unumstritten. Die Einschränkung der Kohlenhydratmenge sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel weniger stark ansteigt und der Insulinbedarf sinkt.

Blutzuckerspitzen und -schwankungen werden vermieden. Zudem wird die Fettverbrennung nicht durch hohe Insulinspiegel behindert und die Pfunde können purzeln, was ebenfalls für eine bessere Wirksamkeit des Insulins und für einen geringeren Insulinbedarf sorgt.

So lassen sich mit LOGI nicht nur bessere Stoffwechselwerte erzielen, sondern kann oft auch die Medikamenten- bzw. Insulindosis reduziert werden.

Einige können durch diese Ernährungsumstellung sogar ganz auf eine medikamentöse Therapie verzichten (ausgenommen natürlich Typ-1-Diabetiker, die ihr Leben lang Insulin brauchen). Das ist bei den bislang immer noch gängigen Empfehlungen für eine fettreduzierte und kohlenhydratbetonte Ernährung bei Diabetes vergleichsweise selten der Fall.

Ernährung bei Diabetes: Auf die Plätze, LOGI, los?

Halt! Ganz so einfach ist es dann doch nicht bzw. nicht immer. Je nach Therapieform gilt es bei der Umstellung auf die Ernährung nach der LOGI-Methode einiges zu beachten.

Werfen wir zunächst mal einen Blick auf den Typ-2-Diabetes. Hier kommen häufig – einzeln oder auch kombiniert – orale Antidiabetika (Zuckertabletten) und/oder verschiedene Insulintherapien zum Einsatz. Bei einigen oralen Antidiabetika sind selbst bei einer Einschränkung der Kohlenhydrate keine Unterzuckerungen zu befürchten und Ihr könnt Euch ohne entsprechende Dosisanpassung ins LOGI-Vergnügen stürzen. Das gilt für eine Therapie mit Metformin, Alpha-Glucosidasehemmer, Gliptine und Inkretin-Mimetika – allerdings nur, wenn diese Medikamente nicht in Kombination mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin angewandt werden. Nach dieser Information könnt Ihr bereits erahnen, dass sowohl Sulfonylharnstoffe als auch die Insulindosis angepasst werden müssen um Unterzuckerungen zu vermeiden, wenn weniger Kohlenhydrate gegessen werden.

Generell gilt: Dreht bitte nicht eigenmächtig an der Medikamenten bzw. Insulinschraube, sondern besprecht eure geplante  Umstellung auf LOGI mit eurem behandelnden Arzt oder der Diabetesberaterin. Schließlich wollt Ihr ja keine Unterzuckerungen riskieren, die sehr unangenehm sind und gegen die ihr dann mit einer ordentlichen Portion Kohlenhydrate anessen müsst.

Ist LOGI auch als Diabetesernährung bei Typ-1 geeignet?

Ja, auch Typ-1-Diabetiker können sich nach der LOGI-Methode ernähren und von den vielfältigen Vorteilen profitieren. Zuvor sollte jedoch die basale Insulinversorgung geprüft werden und natürlich muss auch weiterhin vor den Mahlzeiten der Blutzucker gemessen werden, um die erforderliche Insulinmenge für die Mahlzeit inklusive Korrekturinsulin zu berechnen. „Der therapeutische Effekt mag bei Typ-1-Diabetes kleiner sein, aber ohne Frage bereichert LOGI die Lebensqualität. Nie war es so einfach, den Blutzucker flach zu halten, gut zu essen, dabei sein Gewicht zu halten oder so genussvoll Gewicht zu verlieren wie mit LOGI.“ so Katja Richert, selbst Typ-1-Diabetikerin, in ihrem Diabetesratgeber „Stopp Diabetes! Praxisbuch“, in dem übrigens die einzelnen Diabetes-Medikamente und Insulintherapien in Bezug zu LOGI ausführlich unter die Lupe genommen werden.

Fazit: Durch eine sinnvolle Ernährungsumstellung den Diabetes in den Griff bekommen, die Risikofaktoren für Begleiterkrankungen minimieren und dabei auch noch und Schritt für Schritt Medikamente und Insulineinheiten reduzieren – da fällt die Wahl eindeutig auf LOGI!

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Logish

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