Lebenselixier Wasser: Warum richtiges Trinken so wichtig ist

In der Wüste ist es mehr wert als Gold, aus dem Wasserhahn nur eine Selbstverständlichkeit – wir sitzen auf einer wahren Schatzkammer und würdigen sie viel zu selten: Wasser ist die vielleicht wertvollste Ressource der Welt und ein wahres Wundermittel für unser körperliches Wohlbefinden.

Wir sind in unserem Element – und das ist nass!

Fast jedes Kind weiß heute, dass unsere Erde zu einem großen Teil (ca. 71 %) mit Wasser bedeckt ist und daher der schöne Name „blauer Planet“ rührt. Und tatsächlich sieht die Erde bei Aufnahmen aus dem All auch genau so aus: blau. Nicht ganz so bekannt ist die Tatsache, dass wir als Bewohner der Erde ebenfalls zu satten 60 bis 70 % aus Flüssigkeit bestehen. Da sollte Durst doch eigentlich kein Thema sein, oder?

Falsch gedacht, denn wie so oft tummelt sich der Teufel im Detail. Mit einem großen Teil des Wassers auf der Erde können wir Menschen auf Anhieb gar nichts anfangen, da es von Natur aus ziemlich versalzen ist. Das schmeckt uns weder noch bekommt es uns, weshalb wir uns mit aufwendig gefördertem Süßwasser aus den Tiefen der Erde behelfen. Trinkwasserquellen sind sehr begehrt, heiß umkämpft und oft Zentrum blühender Siedlungen. Salzwasser genießbar aufzubereiten, ist dagegen ein langwieriger und teurer Prozess.

Trinken ist wichtiger als essen

Hunger ist definitiv kein schönes Gefühl und ohne Nahrung kommen wir nach einer Zeit ganz gehörig in die Bredouille. Trinken ist aber dennoch wichtiger! Ohne Essen kann unser Körper bei Bedarf mehrere Wochen aushalten, ohne Wasser ist dagegen schon nach wenigen Tagen kein Leben mehr möglich.

Durst ist ein schlechtes Zeichen

Jeder von uns hatte schon einmal Durst – und das bedeutet: Jeder von uns war schon einmal zu spät dran mit dem Trinken. Durst ist nämlich ein Alarmzeichen, das besagt, dass die Notaggregate unseres Körpers anspringen, um uns vor dem Gröbsten zu bewahren und zu alarmieren. Viel besser ist es, unserem Körper rechtzeitig Flüssigkeit zuzuführen und dafür zu sorgen, dass sich erst gar kein Durstgefühl einstellt – pro Tag sollten es ca. 1,5-2,5 Liter sein! Getränke sollten deshalb immer griffbereit auf dem Schreibtisch oder in der Nähe stehen.

Die Qualität macht’s: richtig trinken!

Wer meint, er würde die ganze Zeit ausreichend trinken, sollte noch einmal genauer hinsehen: Kaffee, Limo und Bier beispielsweise, also viele der sogenannten Durstlöscher, bewirken eigentlich genau das Gegenteil von dem, was sie sollen. Sie stärken uns nicht, sondern sie entziehen uns im schlimmsten Fall Flüssigkeit, machen uns müde und matt. Am besten halten wir uns deshalb an klares, reines Wasser oder ungesüßten Tee – unser Körper wird es uns danken!

Nicht zu viel, aber oft

Richtig trinken will gelernt sein: Anstatt eine ganze Flasche Mineralwasser auf einmal zu leeren, sollten wir lieber regelmäßig kleine Schlucke zu uns nehmen. Die kann unser Organismus viel besser verarbeiten – und das ist auch bitter nötig! Schon der Verlust von etwa 1 (!) % Körpergewicht in Form von Flüssigkeit kann unsere Leistungsfähigkeit um 20 % senken – da greifen wir doch lieber rechtzeitig zur (Wasser-)Flasche!

Eine Frage von Leben und Tod?!

Kein Grund, melodramatisch zu werden, aber es stimmt: Wer nicht regelmäßig das Richtige trinkt, gefährdet nachhaltig seine Gesundheit. Das gilt insbesondere beim Älterwerden, denn je älter unser Körper ist, desto weniger Flüssigkeit enthält er. Außerdem verlieren wir ständig Flüssigkeit: Durch Schweiß, Wasserlassen und sogar beim Atmen. Diesen unvermeidlichen Verlust müssen wir ständig ausgleichen.

Flüssigkeitsverlust ernst nehmen!

Die Folgen eines übermäßigen Flüssigkeitsverlusts können drastisch sein: Angefangen bei Kopfschmerzen kann es zu Atembeschwerden und Schwindel kommen, im Extremfall drohen sogar Sprech- und Gehschwierigkeiten. Meist merken wir von diesen Symptomen erst etwas, wenn es schon zu spät ist – deshalb sollten wir immer eine Trinkpause einlegen, bevor der Durst sich bemerkbar macht.

Unser Tipp: Stellt euch jeden Morgen ein Glas und die Trinkmenge bereit, die ihr über den Tag verteilt trinken wollt. Wer sein Getränk im Blickfeld hat, greift deutlich häufiger zu! Und wenn das nicht reicht, stellt euch einen stündlichen Wecker oder installiert eine der vielen Wasser-Apps. Schaut zum Beispiel mal hier!

Noch eine Buchempfehlung zum Thema:


Trinkpausen sind also lebenswichtig, aber gar nicht immer so leicht einzuhalten. Wie schafft ihr es, euer Wasserziel einzuhalten? Schreibt es uns in die Kommentare!

Eure Feli

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Feli

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