Grüner Spargel mal ganz anders: Thai-Curry-Eintopf

Die Saison für frischen Spargel ist kurz. Sie dauert noch bis zum 24. Juni. Da heißt es für Spargelfans frisch genießen, wann immer es geht.

„Spargel wirkt harntreibend, appetitanregend und verdauungsfördernd. Es wird ihm auch eine antibakterielle Wirkung nachgesagt. Grüner Spargel ist kräftiger im Geschmack als weißer, weil er über der Erde wächst und so mehr der Sonne, dem Wind und anderen Witterungseinflüssen ausgesetzt ist“ weiß Manuela Oehninger Suter.

Aus ihrem Ratgeber „Low-Carb Suppen“ haben wir für Euch ein etwas exotischeres Spargel-Rezept ausgesucht: Thai-Curry-Eintopf mit grünem Spargel. Lasst es euch schmecken!

Low-Carb Thai-Curry-Eintopf mit grünem Spargel

Zutaten für 2 Personen
Zubereitungszeit: 20 Minuten

  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Chilischote (entkernt)
  • ½ Gemüsezwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 Kohlrabi
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 EL Olivenöl
  • 300 g Putengeschnetzeltes
  • 200–300 ml Hühnerbrühe (alternativ Gemüsebrühe)
  • 1–2 EL rote Currypaste (je nach gewünschter Schärfe)
  • 2 Tomaten
  • 100 ml Kokosmilch
  • 50 g Cashewnüsse

Die Knoblauchzehe schälen und pressen. Die Chilischote entkernen und in feine Streifen schneiden. Die geschälte Gemüsezwiebelhälfte ebenfalls in feine Streifen schneiden. Möhre schälen und in dünne Scheiben zerkleinern. Den Kohlrabi putzen und fein würfeln. Vom grünen Spargel das hintere Drittel abschneiden und den Rest in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.

Olivenöl in einem weiten Topf (oder alternativ in einer Wok-Pfanne) erhitzen.
Knoblauch, Chilistreifen sowie das Putenfleisch dazugeben und kurz andünsten. Anschließend das Gemüse zufügen und alles bei starker Hitze unter ständigem Rühren etwa 1–2 Minuten anbraten.

Die Hühnerbrühe mit der gewünschten Menge der Currypaste mischen und dazugießen.

Den Topf mit einem Deckel verschließen und das Curry bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten garen.

Die Tomaten in kleine Würfel schneiden. Den Topf vom Herd ziehen, Tomaten und Kokosmilch untermischen. Nur noch leicht erhitzen.

Zum Anrichten die Cashewnüsse über den Eintopf streuen.

Tipps: Anstelle von Putenfleisch können Sie auch Schweinefilet oder Lachs verwenden. Dieser Eintopf kann mit jeglicher Art von Gemüse zubereitet werden, z. B. auch mit Spinat, Kürbis, Paprika, Lauch, Stangen- oder Knollensellerie.

Currypaste und Kokosmilch finden Sie in jedem gut sortierten Supermarkt. Die Paste hält sich – einmal geöffnet – mehrere Wochen bis Monate im Kühlschrank, angebrochene Kokosmilch einige Tage.

1 Portion (ca. 675 g): 510 kcal, 25,9 g Eiweiß (19,3 E%), 40,1 g Fett (67,8 E%),
17,3 g Kohlenhydrate (12,9 E%)

Bild-Copyright: ©Studio Reiner Schmitz, München

Ein weiteres Rezept aus dem Kochbuch „Low-Carb-Suppen“ findet Ihr in unserer Buchvorstellung: Klassische Hühnerbrühe.

Das LOGI-Aktuell Team wünscht guten Appetit!

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Logish

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