Beautywunder Gesichtsöl: Warum Öle uns jetzt schöner machen

Öl im Gesicht? Klingt zunächst nach fettiger Haut und glänzendem Teint. Für viele scheint das ein absolutes Tabu-Thema zu sein, der Gedanke an pures Öl auf der zarten Gesichtshaut schreit ja förmlich nach Pickeln und verstopften Poren. Stimmt? Stimmt nicht! Tatsächlich sind Gesichtsöle die Stars in der Pflegeliga, wenn es darum geht, Feuchtigkeit, Anti-Aging und Nährstoffversorgung in einem echten Allroundtalent zu vereinen.

Wir klären für Euch die wichtigsten Fakten rund ums Thema und verraten, wieso genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um ein Pflegeöl in Eure Hautpflegeroutine einzubauen.

Gesichtsöl ist nicht nur für trockene Haut geeignet

Bei glänzender oder fettiger Haut denkt man zu allerletzt daran, Öle für die Pflege zu verwenden. Fett pflegt fettige Haut aber ganz wunderbar. Durch die Zugabe von Fett bekommt sie das Signal, dass sie selbst weniger davon produzieren muss, und reguliert im Gegenzug die eigene Fett- und Talgproduktion so weit, dass sich der Gesamtzustand auf ein normales Level zurückbringt. Gesichtsöle pflanzlichen Ursprungs sind nicht komedogen, was bedeutet, dass sie die Poren nicht verschließen. Sie werden kleiner und das Hautbild erscheint im Gesamten verfeinert. Bei sehr fettiger Haut sollte nur so viel Öl aufgetragen werden, bis alles restlos eingezogen ist und keine Rückstände auf der Haut bleiben – mit einem Kleenex-Tuch lässt sich dieser sanft entfernen. Besonders geeignet ist Traubenkernöl, die enthaltene Linolsäure wirkt sich besonders gesundheitsfördernd auf die Hautstruktur aus. Außerdem enthält es OPC (oligomere Proanthocyanide), die als wirkungsvolle Radikalfänger bekannt sind.

Produktempfehlung: Medesign Traubenkern-Hautöl*

Tipp: Mischt zwei drei Tropfen Gesichtsöl in Eure Tagespflege – das macht sie reichhaltiger und sorgt für einen kleinen Spa-Moment.

Gesichtsöle haben im Herbst und Winter Hochsaison

Langsam, aber sicher ist es so weit: Der Herbst steht vor der Tür, winterliche Temperaturen kommen auf unsere Haut zu. Heizungsluft, Temperaturschwankungen und kalter Wind sind Stress pur für unsere Haut. Unsere Pflege darf jetzt gerne ein bisschen reichhaltiger werden, um die Haut geschützt durch die Jahreszeit zu bringen. Öle sind die perfekte Abwechslung zu Tages- und Nachtcreme, können sie ersetzen oder als kleines Pflegeextra in die Routine eingebaut werden.

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Tipp: Für ein entspanntes Abendritual einfach ein paar Tropfen in den Handflächen warm reiben und mit leichtem Druck auf dem angefeuchteten Gesicht verteilen. Das wirkt wie eine Aromatherapie vor dem Schlafengehen.

Ätherische Öle im Gesichtsöl entspannen

Durch die hohe Konzentration und die Mischung verschiedener pflegender Ölsorten und wohlriechender ätherischer Öle wie Rose, Lavendel, Kamille oder Orangenblüten ziehen die intensiven Düfte sofort in die Nase und halten sich lange auf der Haut. So werden nicht nur Trockenheits-, sondern auch Stressfältchen gemildert und mit jedem Auftrag schwingt ein großer Teil Entspannung mit. Vitamine und Nährstoffe gibt es gleich dazu!

Produktempfehlung: Weleda Granatapfel Regenerations Öl*

Tipp: Gebt ein paar Tropfen ins Badewasser! Das duftet nicht nur wunderbar, sondern macht Haut und Haare schön zart.

Gesichtsöle sind wahre Anti-Aging-Wunder

Gerade bei kaltgepresstem Öl bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe so stark bestehen, dass sie ihre volle Kraft auf der Haut ausbreiten können. Die Öle sind dem eigenen Hautfett sehr ähnlich und können auf leicht angefeuchteter Fläche (etwa durch ein wenig Gesichtswasser, mit einem Wattepad aufgetragen) besonders gut aufgenommen werden. Die Pflegestoffe bei pflanzlichen Ölen, die auf Paraffin basieren, dringen besser in die obersten Lipidschichten ein und können so tiefer wirken. Der schützende Film, der sich zusätzlich auf der Haut bildet, schirmt Einflüsse von außen ab.

Anti-Aging ist aber nicht der einzige Punkt, in dem Hautöle uns überzeugt haben. Beigemischte Inhaltsstoffe wie Rosenholz-Öl und Orchideenextrakt beleben müde Haut. Hagebutten- und Kaktusfeigenöl versorgen die Haut mit zusätzlicher Feuchtigkeit und essentiellen Fettsäuren (Omega 3 und 6). Lachfalten, trockene Hautschüppchen und Altersflecken werden gemildert und die Haut wirkt praller und strahlend. Rötungen lassen sich durch Lavendelöl oder enthaltene Auszüge von Petersilie lindern. Die aus Großmutters Schrank bekannte Ringelblume reguliert andererseits eine überschüssige Talgproduktion und beseitigt Unreinheiten. Ein auf die persönlichen Wünsche abgestimmtes Hautöl ist ein echter Gamechanger in der eigenen Routine.

Produktempfehlung: Trilogy Hagebuttenöl*

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Tipp: Auch als Augen-Make-up-Entferner lässt sich ein Gesichtsöl verwenden. Dazu wenige Tropfen auf ein Wattepad geben und für ein paar Sekunden auf das geschlossene Lid drücken. Lidschatten und Mascara lassen sich mühelos entfernen und der leichte Film um die Augen pflegt die zarte Haut zusätzlich.


Auf welche Pflege vertraut ihr in den kalten Herbst- und Wintermonaten? Gönnt ihr eurer Haut eine Extraportion Pflege? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Eure Lea


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