Eat and Style Hamburg: Logish auf der Suche nach neuen Food Trends

Food Festivals sprießen seit ein paar Jahren aus jedem Boden. Manche sind gut – viele schlecht. Viele wollen zu viel: zu international sein, zu groß werden und beschränken sich nicht auf das, was sie wirklich können. Früher war es außergewöhnlich, wenn ein neuer Street Food Market stattgefunden hat. Heute ist es schon fast belanglos – denn wir finden überall das Gleiche: fünf Burger-Stände, einen Mexikaner, ein Macarons-Büdchen, vietnamesische Köstlichkeiten und zu guter Letzt natürlich das Craft Beer. Danke, der Nächste, bitte!

Aber ich kann euch beruhigen, es gibt noch Hoffnung am Food Himmel der Straße: die Eat and Style in Hamburg. Ich war da und habe mich für euch umgeschaut. Und ich muss euch sagen, die haben sich mal etwas Anderes ausgedacht als die üblichen Verdächtigen. Nichts da, Burger über Burger. Hier habe ich neue Produkte gefunden, die richtig gut waren. Ob der Slowbrew Coffee von Stempels, der Eierlikör von Lotta, die Algen-Nudeln von Seamore, das Erfrischungsgetränk von Caté und so weiter. Träumchen! Nach ein paar Stunden bin ich kugelrund nach Hause gerollt und berichte euch nun von meinen Lieblingsprodukten. Lasst es euch schmecken!

Meine Top 3 unter den Food Trends

Algen-Nudeln

Du lebst Low Carb und liebst Pasta? Wie wäre es, wenn es ab nun heißt: Ich liebe Low Carb und Pasta. Denn das ist nun kein Problem mehr. Und ich rede nicht von diesen ekeligen Kajhok-Nudeln, die nach Fisch und Pappe schmecken. Algen-Nudeln hören sich jetzt erstmal auch nicht besonders schmackhaft an, sind sie aber. Auf der Eat and Style durfte ich sie mit Pesto probieren und sie schmeckten erstaunlich nach Nudel – ok, sagen wir nach Vollkornnudel. Begeistert habe ich ein Paket mit nach Hause genommen und die „Nudeln“ euphorisch ins heiße Wasser geschmissen. Nach wenigen Sekunden ist meine Lust aufs Essen erstmal verflogen, denn die ganze Küche riecht zuerst nach Alge (wer mal an der Nordsee war weiß, was ich meine). Dieser Geruch verfliegt aber nach einiger Zeit und ab dann ist es wieder ein Fest sein Essen zuzubereiten, denn dieses Lebensmittel kann nur gut für jeden sein. 100 % naturbelassen, Low Carb, vegan und dazu noch lecker. Probiert es aus!

Zur Website: Seamore

Lottas Eierlikör

Was soll ich sagen? Eierlikör kennen wir alle von Omi. Sexy ist was Anderes. Ich liebe Eierlikör auf der Skihütte, heiß und mit Sahnehaube. Den trinke ich, aber nur, wenn es davor schon fünf große Biere gab und ich etwas zum Aufwärmen brauche – Geschmack nebensächlich.

Nun aber, an diesem einen Tag in Hamburg, habe ich endlich richtig Spaß an diesem Getränk bekommen. Lottas Eierlikör ist eine Leckerei, die mit Liebe zubereitet worden ist. In den Geschmacksrichtungen Eierpunsch Classic, Orange oder Kokos kann man sich hier richtig gut Laune anschickern. Gefällt mir außerordentlich gut, ich hab schon Oma angerufen, um einen Termin zu finden, ihr Lotta zu präsentieren.

Zur Website: Lottas Eierlikör

Eat a Rainbow

Der Name ist hier Programm. Auf einem Esslöffel die Power von 200 Portionen Obst oder Gemüse? Mit den Essenzen von Eat a Rainbow anscheinend kein Problem mehr. Der süßliche Geschmack, der mir beim Testen als Erstes aufgefallen ist, hat mich zuerst abgeschreckt. Denn süß bedeutet: Zucker. Aber nichts da, total erstaunt habe ich festgestellt, dass bei keiner Geschmacksrichtung Zucker untergejubelt worden ist. Abgesehen natürlich vom Fruchtzucker ist dieses Produkt clean. Faszinierend auch, dass keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Sonstiges verwendet wurden. 100 % Frucht. Für den Joghurt am Morgen oder eine Fleischmarinade ist dieses Produkt toll. Bei mir kommen nun morgens immer ein paar Tropfen mit ins Müsli.

Zur Website: Eat a Rainbow

Lust auf mehr? Hier geht’s zum Video!

In diesem Video nehme ich euch live auf der Eat and Style mit und zeige euch, was ich alles probieren und entdecken durfte!


Wart ihr schon mal auf einem Street Food Market oder sogar auf einer Food Messe? Welche Trends gefallen euch richtig gut? Schreibt es uns in die Kommentare!

Eure Nina

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Nina

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