Buddha Bowl: Trend-Gericht als Vitamin-Booster

Ob Instagram, Food-Blog oder Facebook: Fast überall strahlt einem die kunterbunte Buddha Bowl mit allerlei leckerem Gemüse entgegen. Aber wisst ihr auch, was sich hinter dem farbenprächtigen Trend verbirgt und wie ihr die leckere Food Bowl zubereiten könnt? Nein? Wir haben die Antworten für euch!

Noch ein Food-Trend? Die USA macht’s vor!

Wie viele andere Food-Trends stammen auch die bunt gemischten Buddha Bowls aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, den USA. Bei Buddha Bowls handelt es sich um eine bunte Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten und anderen Zutaten, die jeweils in eigenen Segmenten auf einem runden Teller oder in einer Schale angerichtet werden. Aufgrund der Vielfältigkeit machen Food-Bowls nicht nur optisch Einiges her, sondern versorgen uns außerdem mit vielen wichtigen Nährstoffen. Anders als es auf den ersten Blick erscheint, ist die Zubereitung einer solchen Buddha Bowl ganz einfach und lässt sich von jedem Hobbykoch bewerkstelligen. Ob Low Carb oder kohlenhydratreich, ob vegetarisch oder vegan – bei der Food-Bowl ist alles möglich!

Warum eigentlich Buddha Bowl?

So mancher Foodie hat eine ganz eigene Theorie darüber, woher der Name „Buddha Bowl“ stammt. Eine Theorie besagt, dass das in der runden Schale angerichtete Gericht mit den vielen bunten Zutaten so aussieht wie ein runder Buddha-Bauch. Eine weitere Annahme zielt auf den grinsenden Esser: Jeder, der eine Buddha Bowl isst, soll nach dem Verzehr so glücklich sein wie Buddha.

Die tatsächliche Erklärung liegt aber wahrscheinlich im Ōryōki, einem meditativen Essensritual aus dem Zen-Buddhismus. Dabei geht es um maßvollen Genuss und bewusstes Essen einer angemessenen Menge sowie um Dankbarkeit für das Essen, das in Schalen verschiedener Größenordnungen gereicht wird. Die größte dieser Schalen heißt auf Japanisch zuhatsu und gilt als Buddha-Schale. Da der Food-Trend einer ähnlichen Idee folgt und auf maßvollen Genuss mit gesunden Zutaten setzt, gilt es als nicht ganz unwahrscheinlich, dass sich die Idee aus dem Zen-Buddhismus herleitet.

Die Zutaten: Was kommt in die Buddha-Schale?

Feste Regeln dafür, was in eine Buddha Bowl hineingehört, gibt es nicht. Lasst eurer Kreativität freien Lauf! Die meisten Rezepte basieren auf verschiedenen Gemüsesorten, weshalb die Bowls auch sehr beliebt bei Vegetariern und Veganern sind. In der Regel wird das Gemüse um eine Sättigungsbeilage wie Reis, Linsen, Kichererbsen, Quinoa, Couscous, Süßkartoffeln oder Kartoffeln ergänzt, die gerne in der Mitte der Schale angerichtet wird. Wer sich LOGIsch oder Low Carb ernährt, kann diese Zutat beispielsweise durch klein gehackten oder pürierten Blumenkohl austauschen – optisch kaum von Reis zu unterscheiden!

Um diesen Mittelpunkt herum werden verschiedene weitere Zutaten angeordnet, zum Beispiel rohes, gekochtes oder gebratenes Gemüse, Fleisch, Fisch oder Tofu, Gemüse-Pürees, Blattsalate, exotisches Obst oder Ähnliches. Je nach Größe der Schale können das zwei oder drei, aber auch fünf oder sechs zusätzliche Zutaten sein. Bei der Zubereitung der einzelnen Zutaten sollte darauf geachtet werden, dass sie möglichst schonend zubereitet und nicht zu stark gewürzt werden.

Extra-Tipps für den besonderen Geschmack

Als optisches Highlight und zur Abrundung des Geschmacks werden nach Belieben frische Sprossen, Körner, Kerne und Kräuter darüber gestreut. Auch Soßen wie Nussmus, Chilisoße oder Hummus können über die einzelnen Zutaten geträufelt werden. Gut geeignet sind zudem Dressings auf Ölbasis – ein einfaches Olivenöl oder Chiliöl kann als Dressing vollkommen genügen.

Wer kein Dressing mag, sorgt mit anderen Kniffen für Extra-Geschmack: Karotten lassen sich beispielsweise perfekt marinieren und im Ofen zu einem kleinen Festtagsschmaus backen. Gewürfelte Hähnchenbrust wird ebenfalls vorher in einer passenden Marinade eingelegt und würzig angebraten. Exotische Zutaten wie Kimchi, Ananas oder Algenblätter bringen auch ohne weitere Würze einen exquisiten Geschmack in die Schale des Buddha.

Buddha Bowl mal anders: Food-Bowl à la Low Carb

Es ist relativ leicht, eine vegetarische oder sogar vegane Buddha Bowl zu kreieren – immerhin bestehen 80-90 % der Zutaten aus Gemüse, während auf Fleisch und Fisch verzichtet werden kann. Genauso gut ist es aber auch möglich, eine Low Carb-Variante zu zaubern: Stärkearmes Gemüse und Salate bilden die ideale Basis. Die Sättigungsbeilage aus Kartoffeln, Couscous & Co. wird verbannt, dafür wandern proteinreiche Bohnen, der oben erwähnte gehexelte Blumenkohl oder Gemüsenudeln in die Mitte der Schale. Beim Dressing solltet ihr ohnehin nicht zu fett- und zuckerreichen Fertigsoßen greifen, sondern selbst eine Soße mixen – hier bieten sich ein leichtes Joghurtdressing, eine ausgewogene Mischung aus Zitronensaft, Öl und Kräutern oder auch Hummus, Tahin und Nussmus an.


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Habt ihr den Food-Trend schon mal probiert? Was mögt ihr am liebsten in eurer Buddha Bowl? Und bereitet ihr sie am liebsten vegetarisch, vegan oder mit Fleisch und Fisch zu? Schreibt es uns in die Kommentare, wir freuen uns auf eure Ideen!

Eure Feli

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Feli

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