Alltag & Leben entrümpeln: Mit weniger Ballast leichter leben

Wenn ein Heißluftballon aufsteigen will, muss der Fahrer Ballast abwerfen. Im täglichen Leben verhält es sich nicht anders: Indem wir unseren Alltag entrümpeln, fällt es uns leichter, den täglichen Herausforderungen für Körper und Geist zu begegnen.

Schlau wie Sherlock Holmes!

Meisterdetektiv Sherlock Holmes war ein cleverer Zeitgenosse. Schon in seinem ersten Fall stellte er fest, dass in unserem Kopf nur eine begrenzte Menge Platz vorhanden ist und wir ihn von Zeit zu Zeit entrümpeln müssen, um Raum für das Wesentliche zu schaffen. Wir finden: Da hat Sherlock Holmes absolut recht!

Wir müssen nicht alles wissen

Die tägliche Informationsflut überschwemmt uns förmlich und manchmal fühlen wir uns angesichts der unzähligen auf uns einströmenden Reizen und Gedanken schlichtweg überfordert. Dabei ist vieles Spekulation oder für unser Privatleben gar nicht von Belang. Trotzdem verstopft die Beschäftigung mit dem aktuell Unwichtigen unsere Kanäle und blockiert unsere Aufmerksamkeit und damit auch unsere Energie für das Eigentliche!

Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen

Niemand behauptet, dass wir unsere Sinne und unser Mitteilungsbedürfnis komplett abschalten und aufgeben müssen. All das stark herunterzuschrauben und uns auf das Wesentliche zu beschränken ist aber eine tolle Sache! Wie wir bei unserer Ernährung auf bestimmte Snacks verzichten, weil wir genau wissen, dass sie uns nicht guttun, so sollten wir das auch bei Nachrichten und Informationen praktizieren.

Das heißt in der Praxis: Auch mal nichts sehen, auch mal nichts hören, auch mal nichts sagen. Ganz bewusst eine Auszeit nehmen von den sozialen Medien, der Zeitung, dem Radio, dem Internet – dann fällt die Konzentration auf das Naheliegende leichter und die Arbeit geht wieder flüssiger von der Hand. Das gilt nicht nur für unser Innenleben, sondern auch für unsere äußere Umgebung!

Aufräumen und ausräumen: Adé, alter Ballast!

Was hat eine vollgepackte Wohnung mit Überforderung und Unwohlsein zu tun? Eine ganze Menge! Denn ein ruhiger Geist braucht eine aufgeräumte Umgebung – und die erhalten wir mit dem Aufräumen und Ausräumen der eigenen vier Wände.

Was zu viel ist, ist zu viel

Hat die Unordnung Überhand genommen, fällt das Aufräumen schwer und kostet Zeit und Nerven. Das ist aber kein Grund, gleich die Flinte ins Korn zu werfen! Stattdessen verwandeln wir zunächst einmal das ungeordnete in ein geordnetes Chaos: Alles, was zu viel ist, uns nur im Weg steht und für das wir im Moment keine Verwendung haben, packen wir in eine oder mehrere Kisten. So schaffen wir Platz auf dem Boden und sorgen für einen freien Blick!

Ihr fragt euch, woher ihr wissen sollt, was wirklich zu viel ist? Im Zweifel alles! Ganz im Ernst: Wenn wir uns bei einer Sache schon fragen müssen, ob wir sie behalten sollen oder nicht, dann ist das ein gutes Indiz dafür, dass wir eigentlich auch ganz gut ohne sie auskommen können. Denn bei den wirklich wichtigen Dingen in unserem Leben wissen wir auf Anhieb, dass sie uns etwas bedeuten und wir sie deshalb behalten sollten!

Alles?! Wirklich alles?!

Ihr sollt natürlich nicht alles wegschmeißen, was euch in die Finger kommt, aber meist ist doch weit mehr überflüssig, als wir es uns vorstellen können. Alte Zeitschriften, CDs und DVDs, Mitbringsel, aussortierte Kleidungsstücke … Wir häufen so viel an, was wir nicht mehr gebrauchen können und was uns emotional eher belastet als berührt. Auch Dachboden und Keller sollten wir dabei nicht vergessen, da selbst unbewusster Ballast uns unter Umständen enorm einschränken kann!

Ein schöner Leitsatz beim Ausmisten: Wer loslassen kann, geht entspannter durch den Tag und schläft ruhiger in der Nacht!

Kaufen oder nicht kaufen?

Damit sich zu Hause erst gar nicht mehr so viel ansammelt, empfehlen wir euch, beim Shoppen in Zukunft ein bisschen stärker abzuwägen. Brauche ich das wirklich? Werde ich es auch nach ein paar Wochen weiterhin benutzen? Passt es tatsächlich zu mir? Wenn ihr euch diese und ähnliche Fragen stellt, bevor ihr etwas kauft, entgeht ihr der ersten Verlockung und tappt nicht unnötig in die Shopping-Falle.

Zugegeben: Entrümpeln ist nicht immer ganz einfach und auch wir müssen uns hin und wieder richtig dazu überwinden. Aber es lohnt sich und macht sich schon nach kurzer Zeit durch einen unbeschwerteren Alltag bezahlt, probiert es aus!

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Wie schafft ihr es, ein wenig Platz in und um euch zu schaffen? Mistet ihr regelmäßig zu Hause aus? Schreibt es uns in die Kommentare!

Eure Feli

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Feli

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